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Lexikonse & nackte Frauen: Sicher Online Gehen

Das Video ist bereits seit 24.09.2012 auf YouTube zu finden. Mir ist die Kampagne aber erst zur Weihnachtszeit aufgefallen, da der Spot in jeder Werbepause auf DMAX zu sehen war.

Sicher Online Gehen ist eine Kampagne des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das man gerade DMAX als Kanal für die Werbung ausgewählt hat, finde ich gelungen. Auch der Inhalt des Spots ist meiner Meinung nach gut. Es werden mehr positive als „negative“ Aspekte genannt, wobei es im eigentlichen Sinne keine negativen Aspekte gibt, es sind einfach nur Themen, die nicht für Kinder geeignet sind. Gerade den wertfreien Aspekt des Spots, finde ich sehr gelungen. Statt Pornos wird von nackten Frauen gesprochen und Glücksspiele sind Spiele, bei denen man Glück braucht.

Das Filtersoftware am Ende nicht die Lösung ist, dürfte allerdings klar sein. Wer nicht jeden Minute mit seinem Kind am Computer sitzen kann, was wohl niemand gewährleisten kann, für den ist es mit Sicherheit eine hilfreiche Zusatzsoftware. Die Vermittlung von Medienkompetenz ist, gerade im Bezug auf das Internet, ein wichtiges Thema, denn am Ende wird keine Filtersoftware ein Kind davon abhalten, ein falsches Foto auf facebook zu veröffentlichen.

3 comments

und wie schütze ich mein kind vor zum beispiel pro sieben, wo nackige frauen um 17:38 ganz normal gezeigt werden? auch in zusammenhang mit swingerclubs oder prostitution? hat man da keine handhabe?

bitte um antwort.

Vorschlag 1: Das Kind nicht alleine vor den TV setzen
Vorschlag 2: Die KJM informieren, http://www.kjm-online.de , wobei ich nicht davon ausgehe, dass die es in irgendeiner Art etwas zu beanstanden geben wird.

Generell stellt sich mir die Frage, ob eine nackte Frau wirklich anstößig ist. Wenn es in der Sendung um Swingerclubs und Prostitution ging, sollte man vielleicht überlegen, ob es die richtige Sendung für ein Kind ist.

Man sollte emotional (die „triefende“) abzielende Werbung stark ächten oder gleich verbieten. So wie in der Schweiz nicht mal bei Milch auch nur ansatzweise eine positive Wirkung auf die Gesundheit erwähnt oder vermittelt werden darf.

„Lexikonse“, das ist doch die gleiche Masche wie in jeder Werbung wo Kinder absichtlich falsch sprechen.
Hormongetränkte Hausglucken, Omis etc. sollen „oooooohhhhhh wie süß“ denken.
Wenn ich schon diese grinsenden und glucksenden Kinder in der Toffifee-Werbung sehe, kommt mir das kotzen
Oder den „Gummistiefeljungen“ in der Pizza-Werbung *brrrr*.
Oder das salbungsvolle Geschwurbel und Gemime der Tochter und ihrer Geronten-Model-Mutter über Dulcolax Abführmittel.

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